Inhalt
Prophylaxen gehören zu den zentralen Aufgaben professioneller Pflege. In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden, pflegerische Risiken gezielt zu erkennen, individuelle Ressourcen einzubeziehen und geeignete präventive Maßnahmen fachgerecht abzuleiten.
Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wann eine Prophylaxe erforderlich ist, welche Maßnahmen wirksam sind und wie diese möglichst ohne zusätzlichen Aufwand in den Alltag pflegebedürftiger Menschen integriert werden können. Dabei wird die aktivierende Pflege als wichtiger Bestandteil präventiven Handelns besonders berücksichtigt.
Unter Einbeziehung aktueller Expertenstandards werden zentrale Prophylaxen behandelt, unter anderem Dekubitus, Pneumonie, Thrombose, Sturz, Kontraktur, Intertrigo, Dehydratation, Obstipation sowie weitere Risiken im Bereich der Harnwege, Mundgesundheit, sensorischen Deprivation und sozialen Isolation.
Die Fortbildung stärkt die fachliche Sicherheit der Teilnehmenden und befähigt sie, präventive Maßnahmen alltagsnah, ressourcenorientiert und wirksam umzusetzen.
Zielgruppe:
- Alle Mitarbeitenden in der Pflege sowie der Behindertenhilfe
- Auszubildende
Eignung der Fortbildung: 1. - 3. Ausbildungsjahr. Stunden können im Ausbildungsnachweis nach §17 Punkt 3 PflBG angerechnet werden.
Dozent & Ansprechpartner

Jürgen Hermann
Dozent für Pflege und Gesundheit
0176 444 600 86
Angebot für Einrichtungen und Dienste
Das Angebot bezieht sich auf die oben beschriebenen Inhalte. Es kann jedoch auch mit dem Ansprechpartner konfiguriert und auf dieser Grundlage neu kalkuliert werden.
Nach Vereinbarung
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